Gesetzeslage

Im Gegensatz zu manchen anderen Verfahren der vorgeburtlichen Diagnostik vor der Einnistung, ist die Polkörper-Analytik in Deutschland ein zulässiges Verfahren. Es werden dabei Eizellen vor der Verschmelzung der Zellkerne analysiert, die per Gesetz (Embryonenschutzgesetz §8 Abs. 1) noch keine Embryonen sind. Der nationale Ethikrat sowie die Deutsche Gesellschaft für Humangenetik haben dazu Stellungnahmen abgegeben, die Sie unten herunterladen können.

Das Zentrum für Polkörper-Analytik führt alle Tests nach bestem Wissen und Gewissen durch. Dennoch kann die Polkörper-Analytik in manchen Fällen kein Ergebnis liefern, z.B. dann, wenn die Entnahme der Polkörper misslingt, wenn der Transport durch unvorhersehbare Ereignisse nicht im Zeitrahmen erfolgen kann (z.B. Verkehrsunfall) oder wenn die Polkörper einer genetischen Analyse nicht zugänglich sind. Auch ist zu beachten, dass in manchen Fällen zwar die Analyse gelingt, aber keine der analysierten Eizellen unbeanstandet ist. Aus diesem Grund können wir keine Gewähr für eine in allen Aspekten zufrieden stellende Untersuchung geben. Zu beachten ist, dass Neugeborene unabhängig von jeglicher Analytik in ca. 1% schwere Fehlbildungen aufweisen; leichte Fehlbildungen werden in ca. 3% beobachtet. Auch die Polkörper-Analytik kann nicht alle denkbaren Ursachen für Behinderungen / Fehlbildungen erkennen! Aus diesen Gründen übernehmen wir keinerlei Haftung und geben keine Garantie auf ein gesundes Neugeborenes.
Wir empfehlen bei Schwangerschaften nach Polkörper-Analytik möglichst genaue Kontrollen per Ultraschall sowie das Durchführen einer vorgeburtlichen Diagnostik, beispielsweise einer Fruchtwasserpunktion

Auszug aus dem Gendiagnosikgesetz /ZFPA/

Gendiagnostik-Gesetz